Differenzdrucksmessung

Luftdichtheitsmessung/Blower-Door-Messung

Präzise Leckageortung für optimalen Wohnkomfort, Energieeffizienz und den Werterhalt Ihrer Immobilie.

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Welche Vorteile bietet eine Differenzdruckmessung?

Besseres Raumklima und Wohnkomfort

Undichte Gebäudehüllen können nicht nur Zugluft verursachen, sondern auch Feuchtigkeit und Schimmelbildung begünstigen. Eine präzise Messung hilft, gesundheitliche Risiken zu minimieren und Bauschäden vorzubeugen – für dauerhaft angenehme und sichere Räume.

Sicherung der Bauqualität & Erfüllung von Förderkriterien

Viele Förderprogramme (z.B. KfW) verlangen eine luftdichte Gebäudehülle. Mit einer professionellen Luftdichtheitsmessung stellen Sie sicher, dass die Bauqualität den Anforderungen entspricht und Sie Fördermittel fachgerecht dokumentieren können.

Leckagen erkennen & Energiekosten nachhaltig senken

Durch einen Luftdichtheitsnachweis lassen sich Leckagen in der Gebäudehülle identifizieren. So können Schwachstellen gezielt erkannt und behoben werden, was zu einer Senkung der Energiekosten führt und Komforteinbußen vermeidet.

Erhöhte Förderungen

Durch die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) steigt der Fördersatz von 15 % auf 20 % – gleichzeitig verdoppelt sich das maximal förderfähigen Kosten 30.000€ auf 60.000€.

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Wie funktioniert eine Luftdichheitsmessung

Luftdichtheitsmessung - Schritt-für-Schritt
Unterdruckmessung Schritt-für-Schritt Grafik

SCHRITT-FÜR-SCHRITT

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Das Gebläse saugt Luft aus dem Gebäude heraus.

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Es entsteht ein Unterdruck von -50 Pascal im Gebäudeinneren.

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Außenluft strömt durch Undichtigkeiten ins Gebäude – diese Einströmung wird mit Rauchstiften oder Infrarotkameras sichtbar gemacht.

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Vorteil: Leckagen werden besonders deutlich erkennbar und können präzise lokalisiert werden.

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Messgenauigkeit: Für präzise Ergebnisse werden beide Verfahren durchgeführt und der Mittelwert gebildet.

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Welche Grenzwerte müssen eingehalten werden?

Luftdichtheitswerte - Grenzwerte nach GEG
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Einfache Erklärung: Diese Werte geben an, wie oft das Luftvolumen bzw. wie viel Luft pro Quadratmeter Hüllfläche bei einer Druckdifferenz von 50 Pascal pro Stunde ausgetauscht wird. Je niedriger der Wert, desto dichter das Gebäude.

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Gebäudevolumen < 1500m³

≤ 0.6
Passivhaus
KfW 40 (Plus)
≤ 1.5
Mit
Lüftungsanlage
< 1500m³ (GEG)
≤ 3.0
Ohne
Lüftungsanlage
< 1500m³ (GEG)
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Gebäudevolumen > 1500m³

≤ 2.5
Mit
Lüftungsanlage
V > 1500 m³ / Norm
≤ 4.5
Ohne
Lüftungsanlage
V > 1500 m³ / Norm
!

Hinweis: Die hier dargestellten Werte sind typische Anforderungen gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) und relevanten Normen (z.B. DIN 4108-7). Für spezifische Förderprogramme (z.B. KfW) oder höhere Energiestandards (z.B. Passivhaus) können strengere Grenzwerte gelten. Die genauen Anforderungen für Nichtwohngebäude können je nach Gebäudetyp und -größe variieren und werden oft über das Verhältnis von Volumen zu Hüllfläche (V/A) und den n50-Wert abgeleitet.

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Wie läuft eine Luftdichtheitsmessung mit uns ab?

ERSTGESPRÄCH

Zum Start klären wir im persönlichen Gespräch den Zustand Ihres Gebäudes, alle wichtigen Details und die nächsten Schritte – damit Sie wissen, was auf Sie zukommt und sicher alle Vorgaben erfüllen.

UNTERLAGEN

Sie schicken uns vorab Ihre GEG-Nachweise, Baupläne oder andere Unterlagen zum Gebäudezustand – so können wir uns optimal vorbereiten und alles reibungslos für Sie planen.

VOR ORT TERMIN

Wir vereinbaren einen Termin vor Ort, bei dem wir den aktuellen Zustand Ihrer Gebäudehülle, Fenster und Heizungsanlage überprüfen. Wir führen bei Ihnen eine Überdruckmessung sowie eine Unterdruckmessung durch, dabei sollte die Gebäudehülle verschlossen bleiben (kein Öffnen von Außentüren).

Neubau: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG, seit 1. November 2020 in Kraft) fordert zwar eine luftdichte Gebäudehülle, eine Blower-Door-Messung ist jedoch nicht zwingend vorgeschrieben. Wird sie durchgeführt, können die gemessenen Werte für die Berechnung des Primärenergiebedarfs verwendet werden. Förderungen: Für KfW-Effizienzhaus-Standards (KfW 40, KfW 40 Plus) ist eine Blower-Door-Messung verpflichtend, um die erforderliche Luftdichtheit nachzuweisen und Fördermittel zu erhalten. Lüftungsanlagen: Bei Einbau einer Lüftungsanlage ist eine Messung dringend empfohlen, um die Effizienz der Anlage sicherzustellen und Bauschäden vorzubeugen.

Eine Luftdichtheitsmessung sollte durchgeführt werden, nachdem die luftdichte Gebäudehülle fertiggestellt ist, insbesondere nach dem Einbau von Fenstern und Türen sowie dem Anbringen des Innenputzes an den Außenwänden. Dieser Zeitpunkt ermöglicht es, eventuelle Undichtigkeiten frühzeitig zu erkennen und zu beheben, bevor weitere Baumaßnahmen erfolgen.

Sollte die Luftdichtheitsmessung nicht auf Anhieb erfolgreich sein, erhalten Sie von uns eine ausführliche Dokumentation der festgestellten Leckagen. So wissen Sie genau, an welchen Stellen nachgebessert werden kann – damit die Nachprüfung problemlos bestanden wird.

Die Dauer der Messung hängt natürlich vom Gebäudeumfang ab. Für ein Einfamilienhaus sollten Sie mit etwa 1 bis 3 Stunden rechnen. Wichtig ist, dass während der Messung die Gebäudehülle vollständig verschlossen bleibt – also Fenster, Haustür und ähnliche Öffnungen. Geben Sie uns bitte Bescheid, falls währenddessen noch andere Personen, wie Handwerker, im Haus tätig sind.

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